Kia ora allerseits,
gewöhnt euch nicht allzu sehr (wieder) an Maori-Begrüßungen, denn in knapp 3 Wochen geht's wieder los - und diesmal auf die andere Seite der Erdkugel!
Da die Studienabschlussarbeit langsam dabei ist Gestalt anzunehmen, haben wir den ersten Flug gebucht - am 13.06. geht's los nach Cancun, Mexico. Von dort, so ist bislang der Plan, gemütlich nach Guatemala tuckern, um ordentlich Spanisch zu lernen. Und dann? Ja, mei, halt irgendwie versuchen bis Panama runter zu kommen. Wir sind mindestens so gespannt wir ihr, was da alles auf uns zukommt ;-)
Beste Grüße aus der gewittrigen Hauptstadt der Herzen
Francesca
Mittwoch, 26. Mai 2010
Mittwoch, 21. November 2007
Thailand ole!
Aloha allerseits im Winterdeutschland :)
Wenn ihr mich jetzt sehen koenntet *g* ich sitze hier irgendwo in Phuket im Bikini, unterhalte mich mit Klaus, dem Cheffe unserer Unterkunft, waehrend mein Holder soeben per Rollertaxi zum Airport chauffiert wurde, um uns einen fahrbaren Untersatz zu besorgen. Der Plan: Strand! Strand! Strand! :D
Die letzten zweieinhalb Tage in Bangkok waren im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend. Die Stadt mit 9 Mio. offiziellen Einwohnern offenbarte uns schon im Anflug einen Blick auf die ueber ihr haengende Dunstglocke und empfing mich neuseelandverwoehntes Geschoepf eine Hitze- und Feuchtigkeitswand, gegen die ich beim Verlassen der klimatisierten Flughafenatmosphaere gerannt bin... Huiiii!
Bangkok selbst ist kurz gesagt laut, schmutzig, voellig chaotisch und stinkt. Krasse Sache. Die Metaphern, die ich braeuchte, um das Feeling adequat wiederzugeben, passen hier nicht auf die Seite ;-) Nachdem ich auf dem weekend market den unvermeidlichen Kulturschock erlebt und ich-weiss-nicht-wie ueberstanden habe, entfuehrte mich Sebastian auf den State Tower in die Sirocco Bar - der Wahnsinn! Die Aussicht ueber die unendlich ausgestreckte Stadt und ihre unzaehligen Lichter ist wohl einmalig, ebenso wie die hervorragenden Cocktails und die Freundlichkeit der Menschen in der ganzen Stadt. Die einzig unfreundlichen Gestalten sind aufdringliche Taxi- oder Tuktukfahrer, die halsabschneidergleich horrende Preise verlangen oder einen einfach ganz wo anders absetzen als man ihnen gesagt hat.
Neben dem obligatorischen Besuch beim Schneider (frau braucht ja schliesslich was zum Anziehen ;-)) widmeten wir uns den kulturellen Aspekten des Lebens und besuchten zwei der ueber 6000 Tempel Bangkoks. Der grand palace glich Neuschwanstein oder gar der Wiesn hinsichtlich der hindurchstroemenden Menschenmassen - war die Hitze und plattgelaufenen Fuesse allerdings wert: lauter verschiedene Gebaeude, eines verzierter und geschmueckter als das andere, Elefantenstatuen, Waechterstatuen, Tuermchen etc. pp. an jeder Ecke, und alles so bunt! Ein bisschen wie Disneyland ;-) ob sich Hundertwasser hier inspirieren hat lassen? Naja, allzulang hielten wir die Menschenmassen dann doch nicht aus und wanderten zum Wat Pho, dem aeltesten Tempel Bangkoks, wo Touris nur in sehr begrenzten Mengen den goldenen Buddha belagerten und wir sogar ein, zwei Photos ohne Menschen drauf schiessen konnten. Uuuuuuund dann gab es zur besonderen Verwoehnung noch eine traditionelle Thaimassage der Wat Pho Massageschule! Hihi, die hat an mir rumgezogen und gezerrt und geknetet und gedrueckt, dass ich dachte, jetzt reisst gleich was ab.... Zu bedenken gab mir allerdings die Tatsache, dass sie jedesmal irgendwelche anscheinend witzigen Bemerkungen zu ihren Kolleginnen gemacht hat, sobald sie meinen Nacken bearbeitet hat, wo jetzt wohl irgendwas kaputt ist - so laut hat's noch nie gekracht ;-)
Air Asia brachte uns gestern abend mit einem niegelnagelneuen Airbus in die Touristenhochburg fuer den fortgeschrittenen Ballermannurlauber, nach Phuket. Wir versuchen jetzt mal mit Klaus' Hilfe ebendiesen zu entfliehen und ein paar huebsche Flecken zu erkunden - Daumen druecken bitte! *g*
Bis bald,
eure francesca
Wenn ihr mich jetzt sehen koenntet *g* ich sitze hier irgendwo in Phuket im Bikini, unterhalte mich mit Klaus, dem Cheffe unserer Unterkunft, waehrend mein Holder soeben per Rollertaxi zum Airport chauffiert wurde, um uns einen fahrbaren Untersatz zu besorgen. Der Plan: Strand! Strand! Strand! :D
Die letzten zweieinhalb Tage in Bangkok waren im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend. Die Stadt mit 9 Mio. offiziellen Einwohnern offenbarte uns schon im Anflug einen Blick auf die ueber ihr haengende Dunstglocke und empfing mich neuseelandverwoehntes Geschoepf eine Hitze- und Feuchtigkeitswand, gegen die ich beim Verlassen der klimatisierten Flughafenatmosphaere gerannt bin... Huiiii!
Bangkok selbst ist kurz gesagt laut, schmutzig, voellig chaotisch und stinkt. Krasse Sache. Die Metaphern, die ich braeuchte, um das Feeling adequat wiederzugeben, passen hier nicht auf die Seite ;-) Nachdem ich auf dem weekend market den unvermeidlichen Kulturschock erlebt und ich-weiss-nicht-wie ueberstanden habe, entfuehrte mich Sebastian auf den State Tower in die Sirocco Bar - der Wahnsinn! Die Aussicht ueber die unendlich ausgestreckte Stadt und ihre unzaehligen Lichter ist wohl einmalig, ebenso wie die hervorragenden Cocktails und die Freundlichkeit der Menschen in der ganzen Stadt. Die einzig unfreundlichen Gestalten sind aufdringliche Taxi- oder Tuktukfahrer, die halsabschneidergleich horrende Preise verlangen oder einen einfach ganz wo anders absetzen als man ihnen gesagt hat.
Neben dem obligatorischen Besuch beim Schneider (frau braucht ja schliesslich was zum Anziehen ;-)) widmeten wir uns den kulturellen Aspekten des Lebens und besuchten zwei der ueber 6000 Tempel Bangkoks. Der grand palace glich Neuschwanstein oder gar der Wiesn hinsichtlich der hindurchstroemenden Menschenmassen - war die Hitze und plattgelaufenen Fuesse allerdings wert: lauter verschiedene Gebaeude, eines verzierter und geschmueckter als das andere, Elefantenstatuen, Waechterstatuen, Tuermchen etc. pp. an jeder Ecke, und alles so bunt! Ein bisschen wie Disneyland ;-) ob sich Hundertwasser hier inspirieren hat lassen? Naja, allzulang hielten wir die Menschenmassen dann doch nicht aus und wanderten zum Wat Pho, dem aeltesten Tempel Bangkoks, wo Touris nur in sehr begrenzten Mengen den goldenen Buddha belagerten und wir sogar ein, zwei Photos ohne Menschen drauf schiessen konnten. Uuuuuuund dann gab es zur besonderen Verwoehnung noch eine traditionelle Thaimassage der Wat Pho Massageschule! Hihi, die hat an mir rumgezogen und gezerrt und geknetet und gedrueckt, dass ich dachte, jetzt reisst gleich was ab.... Zu bedenken gab mir allerdings die Tatsache, dass sie jedesmal irgendwelche anscheinend witzigen Bemerkungen zu ihren Kolleginnen gemacht hat, sobald sie meinen Nacken bearbeitet hat, wo jetzt wohl irgendwas kaputt ist - so laut hat's noch nie gekracht ;-)
Air Asia brachte uns gestern abend mit einem niegelnagelneuen Airbus in die Touristenhochburg fuer den fortgeschrittenen Ballermannurlauber, nach Phuket. Wir versuchen jetzt mal mit Klaus' Hilfe ebendiesen zu entfliehen und ein paar huebsche Flecken zu erkunden - Daumen druecken bitte! *g*
Bis bald,
eure francesca
Samstag, 17. November 2007
In the air tonight
Gleich geht's los! Uiii, ich bin schon so aufgeregt! Gleich werde ich den Schläppi zuklappen, noch den Schreibtisch abstauben, mein Zimmer inspizieren lassen und dann geht's auf zum Flughafen :D Krass. Singapur, ich komme!
Die letzten Grüße aus Aotearoa,
francesca
Die letzten Grüße aus Aotearoa,
francesca
Mittwoch, 14. November 2007
Fjordland!
Allerliebste Gruesse aus der Hauptstadt des Adrenalins - Queenstown!
Langsam wird's zwar Zeit fuer's Abendessen (traurigerweise das letzte mit den Maedels), aber ein kurzes Update kann ja nicht schaden :)
Gute 1000km haben wir seit Montag morgens mit unserem Corolla zurueckgelegt, davon etliche auf den mir so ans Herz gewachsenen Spassstrassen (depperte englische Tastatur), mit mir am Steuer *g* Macht aber einfach soooo viel Spass! Untypischerweise hatten wir heute im Milford Sound auf unserer Bootstour strahlenden Sonnenschein, konnten allerdings dank der heftigen Regefaelle der letzten Tage zahlreiche Wasserfaelle und Kaskaden bewundern, ebenso wie ein paar Robben beim Extremfaulenzen auf einem Felsebrocken, und diverse Regenboegen in den Wasserfaellen. Einfach der Wahnsinn, diese Landschaft!
Oben auf den Bergen lag so gut wie ueberall noch Schnee, und am Muellergletscher erlebten wir wieder einmal die gewaltige Kraft der Winde, als uns diverse Sturmboeen fast vom Track wehten. Leuchtend blaue Gletscherseen, super coole Keas (Bergpapageien, die gerne Cracker fressen *hihi*) und steppenaehnliche Landschaften erfreuten unser verwoehntes Auge in den letzten Tagen ebenso wie eine erstaunliche Einsamkeit, die nur bisweilen von Touristenbussen getruebt wurde.
Bilder gibt's bei Gelegenheit wieder, jetzt ruft erstmal ein ordentliches Steak nach mir!
Cheers,
francesca
Langsam wird's zwar Zeit fuer's Abendessen (traurigerweise das letzte mit den Maedels), aber ein kurzes Update kann ja nicht schaden :)
Gute 1000km haben wir seit Montag morgens mit unserem Corolla zurueckgelegt, davon etliche auf den mir so ans Herz gewachsenen Spassstrassen (depperte englische Tastatur), mit mir am Steuer *g* Macht aber einfach soooo viel Spass! Untypischerweise hatten wir heute im Milford Sound auf unserer Bootstour strahlenden Sonnenschein, konnten allerdings dank der heftigen Regefaelle der letzten Tage zahlreiche Wasserfaelle und Kaskaden bewundern, ebenso wie ein paar Robben beim Extremfaulenzen auf einem Felsebrocken, und diverse Regenboegen in den Wasserfaellen. Einfach der Wahnsinn, diese Landschaft!
Oben auf den Bergen lag so gut wie ueberall noch Schnee, und am Muellergletscher erlebten wir wieder einmal die gewaltige Kraft der Winde, als uns diverse Sturmboeen fast vom Track wehten. Leuchtend blaue Gletscherseen, super coole Keas (Bergpapageien, die gerne Cracker fressen *hihi*) und steppenaehnliche Landschaften erfreuten unser verwoehntes Auge in den letzten Tagen ebenso wie eine erstaunliche Einsamkeit, die nur bisweilen von Touristenbussen getruebt wurde.
Bilder gibt's bei Gelegenheit wieder, jetzt ruft erstmal ein ordentliches Steak nach mir!
Cheers,
francesca
Freitag, 9. November 2007
Back on the road again
Kia ora!
Authentischerweise müsst ihr das "r" übrigens rrrrrrollen, hab ich mir von Toby sagen lassen und außerdem nun schon mehrfach aus Maorimund vernommen!
Nach meinen vier jeweils dreistündigen Prüfungen hat mich das Leben endlich wieder, und Daniela und ich feierten diese glückseelige Begebenheit spontan mit einem Trip zur Nordspitze Neuseelands, Cape Reinga. Dieser den Maoris heilige Landstreifen ist auf beiden Seiten von Ozeanen umgeben: im Westen von der Tasman Sea und im Osten vom Pazifik - und die Stelle, wo sich diese unvorstellbaren Wassermassen treffen, sieht man nur klitzekleine Wellen als weiße Krönchen auf dem Wasser... Dazu noch jede Menge Sonnenschein, ein hübscher Leuchtturm, und die Touristenidylle ist perfekt ;-)
Auf der Fahrt gen Norden jedoch gönnten wir uns in der Bay of Islands zum ganz besonderen Vergnügen eine Runde Parasailing. Wer's nicht kennt: man lässt sich von einem Motorboot aus an einem Fallschirm in die Höhe wehen und hängt dann, einzig von einem Nylonseil gehalten, in angeblich 1,200ft Höhe und erlebt die wohl spektakulärste Aussicht überhaupt über die einzigartige Landschaft mit ihren hunderten Inseln -- Wahnsinn!
Wie stets war auch dieser Adrenalinschub viel zu schnell wieder vorüber und nach einem wahrhaft sahnigen Eis schürten wir im Toyota (diesmal ein gar luxuriös großer Corolla) über die von "Spaßschildern" geprägte Kurvenlandschaft weiter nach Norden.
Im Backpacker Hostel konnten wir dann die "Sportgeräte" für unser nächstes Abenteuer ausleihen: sandboards! Doch bevor es zu den giant dunes ging, statteten wir dem 90 mile beach noch eine Visite ab. Der Name ist eigentlich Betrug, da dieser Strand an der Westküste "nur" 90km, also etwa 60 miles lang ist - aber bewundernswert wiederum ist, dass er als offizieller Highway im neuseeländischen Straßennetz eingetragen ist. Allerdings nur bei Ebbe ;-)
Mietwägen dürfen dieses sandige Vergnügen allerdings nicht selbst erleben, weshalb wir uns auf einen kurzen Blick und einen baldigen u-turn beschränken mussten.
Tierisch wurde es dann zurück auf der Hauptstraße, als wir uns plötzlich in einem Lämmerumtrieb wiederfanden. Die sind ja soooo putzig! Damit hat sich jetzt auch endlich meine persönliche Geschmackskrise entschieden... Lamm schmeckt nicht :p
Auf dem Weg zu den giant sand dunes begegneten wir schließlich noch einem riiiiesigen Bullen, der total cheffig in der Ecke seiner Weide lag und uns lediglich aus großen Augen anstierte (haha)... Seine geschätzten 50 Nachkommen trafen wir dann beim Durchqueren einer weiteren riesigen Weide, deren Ein- bzw. Ausgang lediglich durch Rollgitter zwischen Autos und Paarhufern unterscheidet und uns jedesmal einen Achsbruch befürchten ließen. Der jedoch blieb uns glücklicherweise selbst auf den wildesten gravel roads erspart!
Am "Parkplatz" angekommen, erhielten wir von einem dort sandboards für teures Geld an Touris verleihenden Maori ein paar Tipps, wo am besten hockzuklettern und dann die Abfahrt zu wagen. Eine kleine Flussdurchquerung und etliche Photos von der Mini-Oase später erklammen wir also wagemutig die größte der Dünen und genossen (völlig außer Atem, nebenbei bemerkt ;-)) die geniale Aussicht: die Tasman Sea auf der einen Seite, Dünen unter, vor und hinter einem, und auf der anderen Seite schließlich von dunkelgrünem Farnurwald bedeckte Hügel... Wahnsinn!
Die Abfahrt in unseren Bobs war weniger spektakulär (wobei das Tempo deutlich über dem des bayerischen Standard-Schlittenberges lag ^^), was uns von einem erneuten Aufstieg abhielt und uns einigermaßen rechzeitig vor bzw. nach den Tourbussen voller Touris nach Cape Reinga brachte. Einige Photos am Leuchtturm später - und der einmaligen Gelegenheit, eine atemberaubende Spiegelreflexkamera von dem sich ablichten lassenden Pärchen zu mopsen, die ich aber aus irgendwelchen Gewissensgründen nicht wahrnahm - übernahm Daniela wieder das Steuer und gönnte mir meine wohlverdienten 20 min Schlaf :)
Rechtzeitig zum 13km-Spaßschild jedoch saß ich auf dem Pilotensitz unserer Rennsemmel und, hmm, sagen wir mal, "genoss" jeden Meter und das (seltene ^^) Geräusch quietschender Reifen auf einer Kurvenpiste, die in meiner Fahrkarriere ihres Gleichen sucht und vermutlich noch ein bisschen suchen wird *hihi*
Etliche Kilometer und Stunden verbrachten wir heute wieder im Auto auf dem Weg zurück nach Auckland, wurden allerdings von ständig wechselnden Landschaften und einem wieder einmal wunderbarem Skyline-Panorama auf die City of Sails von der Harbour Bridge aus dafür entschädigt. Zur Krönung schossen wir von Mount Eden dann noch einige Nachtaufnahmen der Skyline, bevor wir das Wägelchen wieder zurückbrachten, die Schlüssel in den Briefkasten warfen und zum Railway Campus zurückkehrten...
Morgen heißt es Packen, Putzen und Planen - für den letzten Trip hier in NZ und dann für Singapur! =)
Ich freu mich wie immer über jegliche Meldung aus der Heimat oder der weiten Welt, und wünsche ein wunderschönes Wochenende!
Cheers,
franziska
Authentischerweise müsst ihr das "r" übrigens rrrrrrollen, hab ich mir von Toby sagen lassen und außerdem nun schon mehrfach aus Maorimund vernommen!
Nach meinen vier jeweils dreistündigen Prüfungen hat mich das Leben endlich wieder, und Daniela und ich feierten diese glückseelige Begebenheit spontan mit einem Trip zur Nordspitze Neuseelands, Cape Reinga. Dieser den Maoris heilige Landstreifen ist auf beiden Seiten von Ozeanen umgeben: im Westen von der Tasman Sea und im Osten vom Pazifik - und die Stelle, wo sich diese unvorstellbaren Wassermassen treffen, sieht man nur klitzekleine Wellen als weiße Krönchen auf dem Wasser... Dazu noch jede Menge Sonnenschein, ein hübscher Leuchtturm, und die Touristenidylle ist perfekt ;-)
Auf der Fahrt gen Norden jedoch gönnten wir uns in der Bay of Islands zum ganz besonderen Vergnügen eine Runde Parasailing. Wer's nicht kennt: man lässt sich von einem Motorboot aus an einem Fallschirm in die Höhe wehen und hängt dann, einzig von einem Nylonseil gehalten, in angeblich 1,200ft Höhe und erlebt die wohl spektakulärste Aussicht überhaupt über die einzigartige Landschaft mit ihren hunderten Inseln -- Wahnsinn!
Wie stets war auch dieser Adrenalinschub viel zu schnell wieder vorüber und nach einem wahrhaft sahnigen Eis schürten wir im Toyota (diesmal ein gar luxuriös großer Corolla) über die von "Spaßschildern" geprägte Kurvenlandschaft weiter nach Norden.
Im Backpacker Hostel konnten wir dann die "Sportgeräte" für unser nächstes Abenteuer ausleihen: sandboards! Doch bevor es zu den giant dunes ging, statteten wir dem 90 mile beach noch eine Visite ab. Der Name ist eigentlich Betrug, da dieser Strand an der Westküste "nur" 90km, also etwa 60 miles lang ist - aber bewundernswert wiederum ist, dass er als offizieller Highway im neuseeländischen Straßennetz eingetragen ist. Allerdings nur bei Ebbe ;-)
Mietwägen dürfen dieses sandige Vergnügen allerdings nicht selbst erleben, weshalb wir uns auf einen kurzen Blick und einen baldigen u-turn beschränken mussten.
Tierisch wurde es dann zurück auf der Hauptstraße, als wir uns plötzlich in einem Lämmerumtrieb wiederfanden. Die sind ja soooo putzig! Damit hat sich jetzt auch endlich meine persönliche Geschmackskrise entschieden... Lamm schmeckt nicht :p
Auf dem Weg zu den giant sand dunes begegneten wir schließlich noch einem riiiiesigen Bullen, der total cheffig in der Ecke seiner Weide lag und uns lediglich aus großen Augen anstierte (haha)... Seine geschätzten 50 Nachkommen trafen wir dann beim Durchqueren einer weiteren riesigen Weide, deren Ein- bzw. Ausgang lediglich durch Rollgitter zwischen Autos und Paarhufern unterscheidet und uns jedesmal einen Achsbruch befürchten ließen. Der jedoch blieb uns glücklicherweise selbst auf den wildesten gravel roads erspart!
Am "Parkplatz" angekommen, erhielten wir von einem dort sandboards für teures Geld an Touris verleihenden Maori ein paar Tipps, wo am besten hockzuklettern und dann die Abfahrt zu wagen. Eine kleine Flussdurchquerung und etliche Photos von der Mini-Oase später erklammen wir also wagemutig die größte der Dünen und genossen (völlig außer Atem, nebenbei bemerkt ;-)) die geniale Aussicht: die Tasman Sea auf der einen Seite, Dünen unter, vor und hinter einem, und auf der anderen Seite schließlich von dunkelgrünem Farnurwald bedeckte Hügel... Wahnsinn!
Die Abfahrt in unseren Bobs war weniger spektakulär (wobei das Tempo deutlich über dem des bayerischen Standard-Schlittenberges lag ^^), was uns von einem erneuten Aufstieg abhielt und uns einigermaßen rechzeitig vor bzw. nach den Tourbussen voller Touris nach Cape Reinga brachte. Einige Photos am Leuchtturm später - und der einmaligen Gelegenheit, eine atemberaubende Spiegelreflexkamera von dem sich ablichten lassenden Pärchen zu mopsen, die ich aber aus irgendwelchen Gewissensgründen nicht wahrnahm - übernahm Daniela wieder das Steuer und gönnte mir meine wohlverdienten 20 min Schlaf :)
Rechtzeitig zum 13km-Spaßschild jedoch saß ich auf dem Pilotensitz unserer Rennsemmel und, hmm, sagen wir mal, "genoss" jeden Meter und das (seltene ^^) Geräusch quietschender Reifen auf einer Kurvenpiste, die in meiner Fahrkarriere ihres Gleichen sucht und vermutlich noch ein bisschen suchen wird *hihi*
Etliche Kilometer und Stunden verbrachten wir heute wieder im Auto auf dem Weg zurück nach Auckland, wurden allerdings von ständig wechselnden Landschaften und einem wieder einmal wunderbarem Skyline-Panorama auf die City of Sails von der Harbour Bridge aus dafür entschädigt. Zur Krönung schossen wir von Mount Eden dann noch einige Nachtaufnahmen der Skyline, bevor wir das Wägelchen wieder zurückbrachten, die Schlüssel in den Briefkasten warfen und zum Railway Campus zurückkehrten...
Morgen heißt es Packen, Putzen und Planen - für den letzten Trip hier in NZ und dann für Singapur! =)
Ich freu mich wie immer über jegliche Meldung aus der Heimat oder der weiten Welt, und wünsche ein wunderschönes Wochenende!
Cheers,
franziska
Freitag, 26. Oktober 2007
The Finals are coming!
... und zwar die final exams!
Drei davon nächste Woche, was mich bei allerschönstem Sonnenschein dazu zwingt, im Railway Campus zu hocken und die Bücher zu wälzen. Suboptimales Zeit-/Wettermanagement, möchte man da sagen ;-)
Doch heute konnte ich den verlockenden Sonnenstrahlen einfach nicht mehr widerstehen, bin in's neue Lauf-Outfit geschlüpft und hab mir ein bisschen Bewegung an der frischen Luft und der Hobson Bay gegönnt :) Als Belohnung für diese (und andere) Strapazen haben Daniela und ich uns dann zum Abendessen ein paar Steaks mit wunderbarem Salat gegönnt - ein Traum!
Hoffentlich reicht das als Motivation für die nächsten Tage...
Die Hoffnungsschimmer am Horizont: ein Trip zum 90 Mile Beach, in die Bay of Islands und zu Cape Reinga sowie ein zweiter Ausflug auf die Südinsel. Doch um mich für die letzten anstrengenden Monate, die ja seit April keine so richtigen Ferien für mich bereithielten, adäquat zu entschädigen, steht mir auf dem Heimweg noch ein ganz besonderes Abenteuer bevor: fast fünf Wochen in Singapur und allerhand anderen atemberaubenden Orten Südostasiens! :D
Allerliebste Grüße,
Eure Francesca
Drei davon nächste Woche, was mich bei allerschönstem Sonnenschein dazu zwingt, im Railway Campus zu hocken und die Bücher zu wälzen. Suboptimales Zeit-/Wettermanagement, möchte man da sagen ;-)
Doch heute konnte ich den verlockenden Sonnenstrahlen einfach nicht mehr widerstehen, bin in's neue Lauf-Outfit geschlüpft und hab mir ein bisschen Bewegung an der frischen Luft und der Hobson Bay gegönnt :) Als Belohnung für diese (und andere) Strapazen haben Daniela und ich uns dann zum Abendessen ein paar Steaks mit wunderbarem Salat gegönnt - ein Traum!
Hoffentlich reicht das als Motivation für die nächsten Tage...
Die Hoffnungsschimmer am Horizont: ein Trip zum 90 Mile Beach, in die Bay of Islands und zu Cape Reinga sowie ein zweiter Ausflug auf die Südinsel. Doch um mich für die letzten anstrengenden Monate, die ja seit April keine so richtigen Ferien für mich bereithielten, adäquat zu entschädigen, steht mir auf dem Heimweg noch ein ganz besonderes Abenteuer bevor: fast fünf Wochen in Singapur und allerhand anderen atemberaubenden Orten Südostasiens! :D
Allerliebste Grüße,
Eure Francesca
Freitag, 19. Oktober 2007
Rotorua Rafting Trip
Kia ora!
Aufgrund zweier lab reports und eines letzten Assignments erfolgt die Berichterstattung des letzten Wochenendes leider erst jetzt...
Freitag nachtmittag ging es los - mit Michael, Tobi, Tim und Daniel sowie ihrem Toyota Corona Richtung Rotorua! Das hübsche, geschätzte 20 Jahre alte Autochen brachte uns heil und sogar (bis auf das Kurvenkuscheln auf der Rückbank *g*) beinah richtig komfortabel ans Ziel, wo wir uns ein Motelzimmer suchten, das gar einen privaten Spa-Pool aufzubieten hatte! Doch uns stand der Sinn nach Höherem...
Nach einer kleinen Einkaufstour sowie einem Pubbesuch mit höllisch scharfen Chili-Chicken-Wings für die Jungs und einem Thai-Prawn-Salat für mich ging es dann in Begleitung Davies, einem "echten" Kiwi, zu "Hot&Cold". Dieser secret spot ist eine Art natürlicher Spa-Pool, genauer gesagt ein Becken, wo ein heißer und ein kalter Bach zusammenfließen. Echt der Wahnsinn!
Bei einer Außentemperatur von gefühlten 10°C kämpfen wir uns erst mit dem wohl schmutzigsten Auto der Welt (Davies Subaru, den ich die Ehre hatte zu steuern) mitten ins Nirgendwo, schlugen uns schließlich in Badeklamotten und Handtuch gewickelt einige Meter durchs Gebüsch - und tadaaa! Vor uns lag ein einladend dampfender Teich :)
Während die anderen Gäste des Spas, einige Maori, sich schon in die kühleren Regionen zurückgezogen hatten, stürzten wir uns sogleich zum warmen Strom, stellten ein paar Kerzen in die Lehmwälle rechts und links und ließen uns unter funkelndem Sternenhimmel garen.
Phantastisch!
Nach knapp zwei Stunden Spaghetti-Feeling krabbelten wir wieder an Land, ließen Tobi noch ein paar Photos machen und fuhren mit lautstarker musikalischer Hintergrunduntermalung wieder gen Rotorua, wo es zu später Stunde noch zu einem wahrlich spannenden Pokerspiel kam, dessen erfahrene Spieler eine undurchschaubare Pokermiene aufsetzten, die wohl jedem Profi Angst eingeflößt hätte... Respekt, Jungs! ;-)
Der nächste Morgen war leider zu kurz für eine Wanderung durch's Volcanic Valley, das den größten thermisch geheizten See der Welt aufzubieten gehabt hätte, und so fuhren wir zum großen Ziel: Rafting!
Obwohl wir eine dreiviertel Stunde vor unserem "Termin" ankamen, wurden wir gleich Kiwi-freundlich mit einem "Hey bro's, r ye here for rafting, eh?" begrüßt und in Neoprenanzüge, Fleeceshirt, Schwimmweste und Helm gepackt und in die Grundlagen des Paddelns eingewiesen.Einer unserer beiden Guides brüllte die Kommandos sogar auf Deutsch! "Räggts!", "Foawärts!" und "surück!" begleiteten uns also auf dem Kaituna River, unserer großen Herausforderung immer näher kommend: einem 7m-Wasserfall, dem höchsten für Nicht-Profis beraftbaren der Welt! :D einfach krass. Vor allem die Photos ;-)

Leider war dieses geniale Abenteuer viel zu schnell vorbei, und wir schälten uns wieder aus den wet suits und machten uns auf den Weg zu Papamoa Beach. Dort gönnten wir uns ein sicherlich allen Ernährungsexperten körperliche Pein bereitendes Mittagessen von PizzaHut, das meiner Meinung nach aus purem Fett bestand, und erholten uns am Strand von den Strapazen des bisherigen Tages.
Die letzte Herausforderung schließlich bestand im Bezwingen des Mt. Manganui, der am Ende einer Landzunge in den Pazifik steht und trotz Wolkenwetters wunderbare Aussichten über das Touristenkaff, die Landschaft und die endlose Weite des Ozeans bot... :) Allerdings gestaltete sich der Aufstieg nicht so einfach wie gedacht, da Daniel und ich unbedingt noch vor Ladenschluss ein Eis mit selbstgemachter Waffel erstehen mussten und folglich mit diesem kulinarischen Hochgenuss in der Hand die Schotterwege in Angriff nahmen. Hat aber eigentlich problemlos geklappt ;-)
Zurück in Auckland bin ich totmüde ins Bett gefallen und gönnte mir am Sonntag erstmal ausgiebigst auszuschlafen *g* Abends erhielt ich jedoch noch eine nicht auszuschlagende Einladung von "den Physikern", Alex, Martin (na gut, der is kein Physiker ^^), Fred und Chris, zum Waiwera Thermal Ressort. Die warmen, heißen und kalten Pools dort sowie der sagenhafte Wasserrutschenturm sorgten für einen angemessenen Ausklang des Wochenendes, und mal ehrlich: wen stört schon Regen, wenn man in einem 48°C heißen Planschbecken sitzen oder im Moviepool neuseeländische Quizshows angucken kann? :)
Aufgrund zweier lab reports und eines letzten Assignments erfolgt die Berichterstattung des letzten Wochenendes leider erst jetzt...
Freitag nachtmittag ging es los - mit Michael, Tobi, Tim und Daniel sowie ihrem Toyota Corona Richtung Rotorua! Das hübsche, geschätzte 20 Jahre alte Autochen brachte uns heil und sogar (bis auf das Kurvenkuscheln auf der Rückbank *g*) beinah richtig komfortabel ans Ziel, wo wir uns ein Motelzimmer suchten, das gar einen privaten Spa-Pool aufzubieten hatte! Doch uns stand der Sinn nach Höherem...
Nach einer kleinen Einkaufstour sowie einem Pubbesuch mit höllisch scharfen Chili-Chicken-Wings für die Jungs und einem Thai-Prawn-Salat für mich ging es dann in Begleitung Davies, einem "echten" Kiwi, zu "Hot&Cold". Dieser secret spot ist eine Art natürlicher Spa-Pool, genauer gesagt ein Becken, wo ein heißer und ein kalter Bach zusammenfließen. Echt der Wahnsinn!
Bei einer Außentemperatur von gefühlten 10°C kämpfen wir uns erst mit dem wohl schmutzigsten Auto der Welt (Davies Subaru, den ich die Ehre hatte zu steuern) mitten ins Nirgendwo, schlugen uns schließlich in Badeklamotten und Handtuch gewickelt einige Meter durchs Gebüsch - und tadaaa! Vor uns lag ein einladend dampfender Teich :)
Während die anderen Gäste des Spas, einige Maori, sich schon in die kühleren Regionen zurückgezogen hatten, stürzten wir uns sogleich zum warmen Strom, stellten ein paar Kerzen in die Lehmwälle rechts und links und ließen uns unter funkelndem Sternenhimmel garen.
Phantastisch!
Nach knapp zwei Stunden Spaghetti-Feeling krabbelten wir wieder an Land, ließen Tobi noch ein paar Photos machen und fuhren mit lautstarker musikalischer Hintergrunduntermalung wieder gen Rotorua, wo es zu später Stunde noch zu einem wahrlich spannenden Pokerspiel kam, dessen erfahrene Spieler eine undurchschaubare Pokermiene aufsetzten, die wohl jedem Profi Angst eingeflößt hätte... Respekt, Jungs! ;-)
Der nächste Morgen war leider zu kurz für eine Wanderung durch's Volcanic Valley, das den größten thermisch geheizten See der Welt aufzubieten gehabt hätte, und so fuhren wir zum großen Ziel: Rafting!
Obwohl wir eine dreiviertel Stunde vor unserem "Termin" ankamen, wurden wir gleich Kiwi-freundlich mit einem "Hey bro's, r ye here for rafting, eh?" begrüßt und in Neoprenanzüge, Fleeceshirt, Schwimmweste und Helm gepackt und in die Grundlagen des Paddelns eingewiesen.Einer unserer beiden Guides brüllte die Kommandos sogar auf Deutsch! "Räggts!", "Foawärts!" und "surück!" begleiteten uns also auf dem Kaituna River, unserer großen Herausforderung immer näher kommend: einem 7m-Wasserfall, dem höchsten für Nicht-Profis beraftbaren der Welt! :D einfach krass. Vor allem die Photos ;-)
Leider war dieses geniale Abenteuer viel zu schnell vorbei, und wir schälten uns wieder aus den wet suits und machten uns auf den Weg zu Papamoa Beach. Dort gönnten wir uns ein sicherlich allen Ernährungsexperten körperliche Pein bereitendes Mittagessen von PizzaHut, das meiner Meinung nach aus purem Fett bestand, und erholten uns am Strand von den Strapazen des bisherigen Tages.
Die letzte Herausforderung schließlich bestand im Bezwingen des Mt. Manganui, der am Ende einer Landzunge in den Pazifik steht und trotz Wolkenwetters wunderbare Aussichten über das Touristenkaff, die Landschaft und die endlose Weite des Ozeans bot... :) Allerdings gestaltete sich der Aufstieg nicht so einfach wie gedacht, da Daniel und ich unbedingt noch vor Ladenschluss ein Eis mit selbstgemachter Waffel erstehen mussten und folglich mit diesem kulinarischen Hochgenuss in der Hand die Schotterwege in Angriff nahmen. Hat aber eigentlich problemlos geklappt ;-)
Zurück in Auckland bin ich totmüde ins Bett gefallen und gönnte mir am Sonntag erstmal ausgiebigst auszuschlafen *g* Abends erhielt ich jedoch noch eine nicht auszuschlagende Einladung von "den Physikern", Alex, Martin (na gut, der is kein Physiker ^^), Fred und Chris, zum Waiwera Thermal Ressort. Die warmen, heißen und kalten Pools dort sowie der sagenhafte Wasserrutschenturm sorgten für einen angemessenen Ausklang des Wochenendes, und mal ehrlich: wen stört schon Regen, wenn man in einem 48°C heißen Planschbecken sitzen oder im Moviepool neuseeländische Quizshows angucken kann? :)
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