Freitag, 26. Oktober 2007

The Finals are coming!

... und zwar die final exams!
Drei davon nächste Woche, was mich bei allerschönstem Sonnenschein dazu zwingt, im Railway Campus zu hocken und die Bücher zu wälzen. Suboptimales Zeit-/Wettermanagement, möchte man da sagen ;-)
Doch heute konnte ich den verlockenden Sonnenstrahlen einfach nicht mehr widerstehen, bin in's neue Lauf-Outfit geschlüpft und hab mir ein bisschen Bewegung an der frischen Luft und der Hobson Bay gegönnt :) Als Belohnung für diese (und andere) Strapazen haben Daniela und ich uns dann zum Abendessen ein paar Steaks mit wunderbarem Salat gegönnt - ein Traum!

Hoffentlich reicht das als Motivation für die nächsten Tage...
Die Hoffnungsschimmer am Horizont: ein Trip zum 90 Mile Beach, in die Bay of Islands und zu Cape Reinga sowie ein zweiter Ausflug auf die Südinsel. Doch um mich für die letzten anstrengenden Monate, die ja seit April keine so richtigen Ferien für mich bereithielten, adäquat zu entschädigen, steht mir auf dem Heimweg noch ein ganz besonderes Abenteuer bevor: fast fünf Wochen in Singapur und allerhand anderen atemberaubenden Orten Südostasiens! :D

Allerliebste Grüße,
Eure Francesca

Freitag, 19. Oktober 2007

Rotorua Rafting Trip

Kia ora!

Aufgrund zweier lab reports und eines letzten Assignments erfolgt die Berichterstattung des letzten Wochenendes leider erst jetzt...
Freitag nachtmittag ging es los - mit Michael, Tobi, Tim und Daniel sowie ihrem Toyota Corona Richtung Rotorua! Das hübsche, geschätzte 20 Jahre alte Autochen brachte uns heil und sogar (bis auf das Kurvenkuscheln auf der Rückbank *g*) beinah richtig komfortabel ans Ziel, wo wir uns ein Motelzimmer suchten, das gar einen privaten Spa-Pool aufzubieten hatte! Doch uns stand der Sinn nach Höherem...
Nach einer kleinen Einkaufstour sowie einem Pubbesuch mit höllisch scharfen Chili-Chicken-Wings für die Jungs und einem Thai-Prawn-Salat für mich ging es dann in Begleitung Davies, einem "echten" Kiwi, zu "Hot&Cold". Dieser secret spot ist eine Art natürlicher Spa-Pool, genauer gesagt ein Becken, wo ein heißer und ein kalter Bach zusammenfließen. Echt der Wahnsinn!
Bei einer Außentemperatur von gefühlten 10°C kämpfen wir uns erst mit dem wohl schmutzigsten Auto der Welt (Davies Subaru, den ich die Ehre hatte zu steuern) mitten ins Nirgendwo, schlugen uns schließlich in Badeklamotten und Handtuch gewickelt einige Meter durchs Gebüsch - und tadaaa! Vor uns lag ein einladend dampfender Teich :)
Während die anderen Gäste des Spas, einige Maori, sich schon in die kühleren Regionen zurückgezogen hatten, stürzten wir uns sogleich zum warmen Strom, stellten ein paar Kerzen in die Lehmwälle rechts und links und ließen uns unter funkelndem Sternenhimmel garen.
Phantastisch!

Nach knapp zwei Stunden Spaghetti-Feeling krabbelten wir wieder an Land, ließen Tobi noch ein paar Photos machen und fuhren mit lautstarker musikalischer Hintergrunduntermalung wieder gen Rotorua, wo es zu später Stunde noch zu einem wahrlich spannenden Pokerspiel kam, dessen erfahrene Spieler eine undurchschaubare Pokermiene aufsetzten, die wohl jedem Profi Angst eingeflößt hätte... Respekt, Jungs! ;-)

Der nächste Morgen war leider zu kurz für eine Wanderung durch's Volcanic Valley, das den größten thermisch geheizten See der Welt aufzubieten gehabt hätte, und so fuhren wir zum großen Ziel: Rafting!
Obwohl wir eine dreiviertel Stunde vor unserem "Termin" ankamen, wurden wir gleich Kiwi-freundlich mit einem "Hey bro's, r ye here for rafting, eh?" begrüßt und in Neoprenanzüge, Fleeceshirt, Schwimmweste und Helm gepackt und in die Grundlagen des Paddelns eingewiesen.Einer unserer beiden Guides brüllte die Kommandos sogar auf Deutsch! "Räggts!", "Foawärts!" und "surück!" begleiteten uns also auf dem Kaituna River, unserer großen Herausforderung immer näher kommend: einem 7m-Wasserfall, dem höchsten für Nicht-Profis beraftbaren der Welt! :D einfach krass. Vor allem die Photos ;-)


Leider war dieses geniale Abenteuer viel zu schnell vorbei, und wir schälten uns wieder aus den wet suits und machten uns auf den Weg zu Papamoa Beach. Dort gönnten wir uns ein sicherlich allen Ernährungsexperten körperliche Pein bereitendes Mittagessen von PizzaHut, das meiner Meinung nach aus purem Fett bestand, und erholten uns am Strand von den Strapazen des bisherigen Tages.
Die letzte Herausforderung schließlich bestand im Bezwingen des Mt. Manganui, der am Ende einer Landzunge in den Pazifik steht und trotz Wolkenwetters wunderbare Aussichten über das Touristenkaff, die Landschaft und die endlose Weite des Ozeans bot... :) Allerdings gestaltete sich der Aufstieg nicht so einfach wie gedacht, da Daniel und ich unbedingt noch vor Ladenschluss ein Eis mit selbstgemachter Waffel erstehen mussten und folglich mit diesem kulinarischen Hochgenuss in der Hand die Schotterwege in Angriff nahmen. Hat aber eigentlich problemlos geklappt ;-)

Zurück in Auckland bin ich totmüde ins Bett gefallen und gönnte mir am Sonntag erstmal ausgiebigst auszuschlafen *g* Abends erhielt ich jedoch noch eine nicht auszuschlagende Einladung von "den Physikern", Alex, Martin (na gut, der is kein Physiker ^^), Fred und Chris, zum Waiwera Thermal Ressort. Die warmen, heißen und kalten Pools dort sowie der sagenhafte Wasserrutschenturm sorgten für einen angemessenen Ausklang des Wochenendes, und mal ehrlich: wen stört schon Regen, wenn man in einem 48°C heißen Planschbecken sitzen oder im Moviepool neuseeländische Quizshows angucken kann? :)

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Wochenende!

Einen wunderschönen guten Abend allerseits!

Da die Pläne für den/die/das Tongariro Crossing dieses Wochenende bedauerlicherweise wortwörtlich ins Wasser fallen, werde ich morgen nach Rotorua fahren, um ein weiteres Plätzchen geothermischer Aktivität zu bewundern, einen wilden Fluss via Rafting zu erkunden und das Volcanic Valley zu begutachten :)
Desweiteren spielt just in diesem Augenblick eine illustre Musikercombo in der hübschen Vektor Arena nebenan: it's Linkin Park-time! Auf dem Heimweg von Foodtown heute nachmittag hab ich schon die ersten verrückten Fans beim Campieren gesehen *g*

So denn, es erwartet mich noch ein riesiger Haufen Arbeit für die Uni!

Grüßchen in die Heimat und den Rest der Welt,
Eure Franziska

Samstag, 6. Oktober 2007

Welch wundebare Wonnetage! [Teil 3: Südinsel contd.]

Mittwoch morgens schürten wir in unserem mittlerweile beinah schon liebgewonnenen Starlet (dessen Beifahrertüre in Kaikoura bereits nähere Bekanntschaft mit dem Bürgersteig geschlossen hatte ^^") zum Point Elizabeth Walkway, einem Wanderweg entlang der Küste mit atemberaubender Aussicht auf die tosenden Wellen der strahlend blauen Tasmanischen See, mit einem nicht weniger spektakulären Hintergrund voller schneebedeckter Berggipfel.
Wir kämpften uns mehr oder weniger durch schattigen Urwald, und stießen dabei immer wieder auf kleine Aussichtspunkte - echt der Wahnsinn! :) Der ozonunberührten Sonne wegen zippte ich auch recht bald die Hosenbeine meiner ungemein rattenscharfen Trekkinghose ab und fühlte mich fast wie ein "richtiger" Wanderer, so mit den Lowas und dicken Strümpfen, kurzer Hose und Merino-T-Shirt *hihi*

Da den Abenteurern in uns der Sinn nach ein wenig mehr Action stand, führte uns unser Trip als nächstes zu einem Quadbike-Verleih, der bedauerlicherweise nur guided tours anbot... Noch bedauerlicher war jedoch die Teilnahme einer vierköpfigen Kiwifamilie, die sich auf zwei Carts verteilte und uns anderen durch ständiges Steckenbleiben und diverse andere Fehlmanöver jegliche Chance auf Adrenalinschübe raubte -.-"
Wer jedoch meinen Liebsten kennt, kann sich sicher vorstellen, dass irgendwann unweigerlich die Frage nach einem etwas erhöhtem Tempo an unseren guide kam - und sodann auch gleich realisiert wurde! Leider war der Buckelpisten-Ausflug in hüfttiefe Bachbetten, Schotter und Geröll, Hügellandschaft, Wald und unzählige Schlammlöcher schon fast wieder vorbei.
Der Lacher des Tages ging bei der Rückkehr dann jedoch auf Kosten der beiden Kids, die unglücklicherweise wohl nicht immer über dem Schlamm-/Wasserspiegel gewesen waren *hihi*
Wie wir alle in Ölzeug und Gummistiefel gepackt, und von einer einzigen Schlammschicht bedeckt, die auch nicht vor Gesicht und Haaren haltmachte, wurden die zwei kurzerhand mit dem Wasserschlauch gründlich abgespritzt und boten das allertollste Bild von begossenen Pudeln, das ich je erlebt hab ;-) Schadenfreude? Nein, ich doch nicht...
Hier unser höchsterotisches Outfit:



Weiter ging es nach diesem nicht ganz so nervenkitzelnden Abenteuer Richtung Westport, wo auf halbem Wege die Punakaiki Pancake Rocks & Blowholes zu bewundern sind, laut Touri-Info "eines des letzten Geheimnisse der Natur". Geheimnis oder nicht, auf jeden Fall bestaunenswert - wenngleich das Timing suboptimal mit den Gezeiten abgestimmt war und wir die Blowholes leider nicht en action bewundern konnten. Die Felsformationen erhielten ihren Namen übrigens wegen ihrer auffallenden Ähnlichkeit mit gestapelten Pfannkuchen.
Hmm, dort war es dann wohl auch, wo ich einen bislang ungestillten Hunger auf Pfannkuchen entwickelt habe. Gottseidank machen wir morgen abend welche *hihi*


Eine Riesenkugel Vanilleeis, das eigentlich nur nach Sahne schmeckte, fuhren wir weiter, und das nächste Spaß versprechende Schild am Straßenrand sah dann so aus:


Da die Schotterpiste irgendwann einem nur noch mit Panzern befahrbarem Geröllfeld mit kleinwageninadäquaten Riesenschlaglöchern wich, beendeten wir diesen Ausflug in die Wildnis dann lieber freiwillig, bevor es ein Achsbruch o.ä. getan hätte ;-)
Kurz vor Westport schafften wir es dann gerade noch rechtzeitig bei Tageslicht eine weitere Robbenkolonie zu besichtigten. Charakteristisch für solche Begegnungen ist, dass man zuerst nur ein oder zwei dieser fetten grauen Klopse auf den Felsen liegen sieht - und bei jeder Änderung des Blickwinkels zig weitere erkennen kann :) Meine Volkszählung kam auf über 50 dieser possierlichen Tierchen, wurde allerdings durch gewisse Fluktuation ankommender und sich in die Fluten stürzender Viecher erschwert, sowie durch eingeschränkte Sicht hinter die Felsen. Saucool, wie grazil, antilopengleich und schlichtweg elegant die sich so über die Steine wälzen *g* irgendwie fürchtete ich, dass mir eines Tages auch keine andere Fortbewegungsmöglichkeit mehr bleiben würde, wenn der Steakkonsum auf dem Niveau dieses Urlaubes verbliebe...


Mehr Photos gibt's wie immer auf picasa, und die Fortsetzung folgt alsbald!
Cheers

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Welch wundebare Wonnetage! [Teil 2: Südinsel]

So, hier bin ich wieder - ein Assignment und einen Shoppingmarathon später ;-) Sofern sie geöffnet haben, sind Auckland's Läden echt ein kleines Mekka für Strand- oder Surfklamotten... Ich hab mir schon überlegt, ob ich meine Surfkarriere mit dem Kauf einer Surfershorts einleiten soll, mich letztendlich dann aber doch für einen ganz normalen Bikini (u.a., versteht sich) entschieden :D

Nun aber zum Urlaubsbericht, vor die grauen Zellen schlappmachen:

Montag morgens, nein, für studentische Verhältnisse mitten in der Nacht, schürten wir mit dem Sternchen durch Aucklands einsame Straßen (welch Seltenheit!) und nahmen den 7:50-Flieger nach Christchurch.
Mein mühsam durch Bastis Verhandlungsgeschick erkämpfter Fensterplatz erwies sich leider nach kurzer Zeit als relativ sinnlos, da außer Wolken nichts zu sehen war... Unsere Befürchtungen bewahrheiteten sich leider - Regen in Strömen! Nicht gut... Während der Shuttlebus-Fahrt nach Christchurch (wieder zur Autovermietung, gratis, und mit einem in Britisch-Malaysia aufgewachsenen Fahrer, der uns supersympathisch unterhielt) wurden die Regentropfen immer weniger, und schließlich konnten wir trockenen Fußes die Bäckerei mit den besten Cookies ganz Neuseelands erreichen.
Wirklich der Wahnsinn, die Dinger! Per se von harmlosen Aussehen, bestehen sie zu einem Großteil aus Butter und sind das beste Mittel gegen Wetterdepression (erprobt + bewiesen!) ;-)

Wieder ein Starlet, diesmal allerdings zur besonderen Herausforderung mit manueller Schaltung, und mit einer netten Überraschung: als ich das Fenster öffnen wollte, hatte ich gleich einmal den Hebel in der Hand. Vertrauensbidlung sieht anders aus! *hihi*
Der erste Ziel war Hanmer Springs, ein Thermalkurort in den Bergen. Dort wärmten wir uns in den Freiluftthermalwasserbecken bei 36°, 37°, 38° und 39°C erstmal richtig auf und atmeten frische, nach Schwefel und anderen gesunden Mineralien stinkende Luft ein :)
Nächste Lektion: die kürzste Strecke ist nicht immer die schnellste! Auf dem Weg nach Kaikoura (an der Ostküste) bog Basti auf eine Landstraße ab, die auf der Karte "ganz normal" aussah... Jedoch entpuppte sie sich als komplett verlassene Bergstraße, mit wunderbarer Aussicht auf hunderte Hügel, Täler und Berge - aber ohne auch nur ein geradeaus führendes Stückchen ;-) Richtig romantisch-unheimlich wurde die Stimmung dann auch, als Nebel aufzog und wir ohne einem anderen Auto zu begegnen in der Dämmerung und schließlich im Dunkeln durch Wälder und Hügellandschaft fuhren. Das gibt's echt nur hier!

Aufgrund des konstant und hartnäckig kalten Regenwetters fiel das Planschen mit Delphinen wortwörtlich ins Wasser, ebenso wie Whale Watching. Dafür statteten wir der Robbenkolonie einen Besuch ab - voll toll! :)


Spontan dem Wetterbericht folgend und die bisherige Planung umschmeißend fuhren wir dienstags dann also nicht nach Norden Richtung Blenheim und Nelson, sondern wieder in die Berge, via Lewis Pass nach Greymouth an der Westküste.
Unterwegs fanden wir einen kleinen, aber dafür umso höheren Wasserfall mitten im Wald - echt hübsch =)
Fotogen wie wir sind, mussten natürlich auch hier die beiden Digicams um die Wette klicken, ebenso wie am panorama-bietenden Ausgangspunkt mehrerer Mehrtages-Tramping-Tracks, bei denen es mir wirklich schwer fiel, nicht loszulaufen, an einem in der Sonne glitzernden Flussbett und zu guter Letzt beinahe rechtzeitig in Greymouth zum Sonnenuntergang über der Tasmanischen See!


Unsere Unterkunft in Greymouth, "Global Village Backpacker", war auch schon fast ein Erlebnis für sich - eine bunte Mischung aus Aboriginee-, Maori- und afrikanischem Stil, mit lauter geschnitzen Masken, Wanderkarten, Holzkrokodilen usw. an den ockerfarben gestrichenen Wänden und dunklen Holzbalken. Zur vollen Authentizität durfte ich beim Betreten unseres Zimmers auch gleich noch ein überdimensionales Krabbelviech erlegen, über dessen abstoßende Ähnlichkeit mit einer Kakerlake ich gar nicht nachdenken wollte... Yummi!

Montag, 1. Oktober 2007

Welch wunderbare Wonnetage! [Teil 1: Coromandel Peninsula]

Kia ora allerseits!

Soeben kehrte ich vom Flughafen zurück, hab brav das Mietwägelchen zurückgegeben und sitze nun etwas orientierungslos vor dem Schläppi.
Wo soll ich anfangen?
Ach ja, also vielleicht am Anfang.

Das langersehnte Wiedersehen am Freitag war bereits einer der absoluten Höhepunkte unseres Urlaubes ;-) Irgendwie ein filmreifes Gefühl, so mit Namensschild unter all den Wartenden in der vordersten Reihe zu stehen und verzweifelt den Hals nach Sebastian recken ;-)
Echt der Wahnsinn! Wenngleich das südostasienverwöhnte Temperaturempfinden Bastis nicht ganz konform ging mit der frischen Brise, die uns auf dem Mount Eden vom Pazifik her entgegenwehte... Mount Eden ist der höchste Punkt Aucklands und - was denn sonst? - ein Vulkan, dessen 50m tiefer Krater komplett grasbewachsen ist und den komplett wahnsinnigen Kiwis als kleine Herausforderung beim Joggen dient :)


Zum Dinner wurden sodann 800g Steak mit Kumara und neuseeländischem "Tui"-Bier serviert, die unvorstellbarerweise komplett vernichtet wurden *g*
Samstag morgens brachen wir auf zur Coromandel Peninsula, knappe 2 Stunden Autofahrt (Starlet der Erste, Automatik, elektr. Fensterheber, bis auf die Bremse quasi makellos) östlich von Auckland. Die Küstenstraße erfreute uns mit seltenen Sonnenstrahlen und perfekten Gelegenheiten zum Photoshooting [mehr Bilder s. picasa!].


Aufgrund des neuseelandtypisch unsicheren Wetters entschieden wir uns gegen eine längere Wanderung (was uns vor einigen Regengüssen bewahrte) und fanden dafür zufällig (?) einen Golfplatz, wo ein gewisser Grünsportfanatiker nicht widerstehen konnte und wir uns bei strahlendem Sonnenschein aufs Grün stürzten. Als der Sonnenschein immer mehr Regenwolken und Nieselnässe wich, verkrümelten auch wir uns wieder und gönnten uns nach dieser sportlichen Höchstleistung ein bisschen Fastfood.
Die Anwesenheit von ca. 20 ausgehungerten, vermutlich tollwütigen und äußerst respektlosen Möwen verursachte zwar eine leichte Panik meinerseits, doch der exorbitante Fettgehalt des Essens wirkte dann doch ein wenig beruhigend ;-)

Übernachtung in Whitianga, und Sonntag morgens ging's dann zum Hotwater Beach, wo man wunderbar in beschaulicher Gesellschaft von ca. 200 anderen Touris seinen gemieteten Spaten irgendwo in den Sand zwischen die Felsen rammt und eine Chance von 1:1000 hat, eine der heißen Quellen zu treffen... Erfolgreicher war dann meine Taktik: einfach abwarten, bis zwei Leute ihr gebuddeltes Loch verlassen und reinstellen - tadaaa! :D
Mit den Füßen im heißen Wasser, der Rest der Beine im kalten Pazifikwasser, und der Blick auf die zahllosen Surfer gerichtet, die an den Wellen sichtlich mehr Spaß hatten als all die hotwater-suchenden Touris *hihi*

Nach einer kleinen Kurvenfahrt und einer kurzen Wanderund erreichten wir danach Cathedral Cove, eine vom Meer ausgewaschene Höhle. Mit weniger Menschen sicherlich ein noch viel hübscheres Fleckchen! Aber auch so: Prädikat "wahnsinn" :)




Auch hier rückte das Nahrungsrestenotvernichtungsteam mit zwei Mann, äh, Möwen an, die den Blick nicht von uns ließen, während wir im Sand den Ausblick und unser Mittagessen genossen. Der Rückweg führte wieder durch subtropischen Urwald, wobei eine kleine, unscheinbare Abzweigung Spannung, Spaß und Schlammflecken mit sich brachte...
Nach kurzer Kaffeepause in einem verschlafenen Küstennest schlugen wir schließlich den Heimweg nach Auckland ein, um eine weitere Familienladung totes Rind zu verspeisen, ein bisschen laundry zu machen und für die "große Reise" auf die Südinsel zu planen...

Forsetzung mit Berichten über unsere Erlebnisse auf der Südinsel folgt bald!
Mittwoch will jedoch noch ein Assignment abgegeben werden, also vielleicht erst danach ;-)

Allerliebste Grüße in die Heimat und die ganze Welt,
francesca